Montag, 25. Januar 2010

pro agro-Marketingpreis ging an die Gläserne Meierei

Der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. vergibt zum Auftakt der Grünen Woche den pro agro-Marketingpreis. Geehrt werden besondere Leistungen in den Kategorien „Produktinnovation" und „landtouristische Dienstleistungen". Brandenburgs Agrarministerin Jutta Lieske und der pro agro-Vorsitzende Manfred Memmert überreichen die Preise. Insgesamt haben sich 18 Unternehmen mit 24 Produkten um den Marketingpreis beworben. Es geht bei dabei um Produkte und Leistungen, die innovativ und beispielgebend sind. Eine Jury hat im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche die Preisträger ermittelt.

Den Marketingpreis in der Kategorie „Landtouristische Dienstleistung" erhält die Gläserne Molkerei Münchehofe für ihre touristischen Führungen und die Einbindung der Landwirtschaft in den regionalen Tourismus. In der Kategorie „Produktinnovation und Vermarktung" wird das Schokoladenhaus Wienold aus Lychen für eine ganz besondere Pralinenmischung geehrt. „Die Uckermark genießen" ist auf der schmalen Pralinenverpackung zu lesen. Landschaftsfotos komplettieren das süße Andenken an die Region. Das Familienunternehmen Wienold beschäftigt inzwischen 15 Mitarbeiter und produziert etwa 50 verschiedene Pralinensorten.

Desweiteren werden durch den Verband Sonderpreise vergeben. In der Kategorie „Landtouristische Dienstleistung" ist die Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld, Preisträgerin für ihre „Brandenburger Spezialitätenbox". Sie enthält einen Mix von Reginalprodukten wie Obstwein, Sanddornlikör oder Spreewaldgurken.

Der Sonderpreis in der Kategorie „Produktinnovation und Vermarktung" geht an das Unternehmen Kaninchenspezialitäten aus Beelitz für die langjährige Teilnahme mit immer wieder neuen und leckeren Kaninchenspezialitäten.

Der pro agro Marketingpreis ist für die beiden Hauptpreisträger mit je 500 Euro dotiert. Alle Teilnehmer am Wettbewerb erhalten Anerkennungsurkunden. Alle Produkte, die zum Marketingpreis eingereicht wurden, sind während der Grünen Woche am pro agro Stand ausgestellt.

20 Mal ist Brandenburg bei der Grünen Woche dabei

Brandenburgs Bilanz zur Grünen Woche 2010

Berlin - Seit zwanzig Jahren nimmt das Land Brandenburg an der Internationalen Grünen Woche teil, seit 1993 bauen die märkischen Aussteller in eigener Halle auf. Die Schirmherrin der Brandenburghalle, Agrarministerin Jutta Lieske (SPD), zieht nach sieben von zehn Messetagen eine Bilanz aus Brandenburger Sicht.

„Beim 18. Messeauftritt des Landes in eigener Halle ist es im wahrsten Sinne des Wortes möglich, das Land zu erleben. Dafür sorgen zum einen die Aussteller, zum anderen ein abwechslungsreiches regionales Rahmenprogramm auf der Bühne und im Kochstudio. Die große Auswahl an Produkten, die Begegnungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern, Kundenwünsche und -erwartungen - der Testmarkt Grüne Woche gehört zu den verlässlichsten Signalen für die Zukunft regionaler Produkte" so Agrarministerin Jutta Lieske.

Heumilch, Sanddornbier, Gurkenradler, Schokoladenverführungen aus der Lausitz und der Uckermark, Werderaner Obstwein oder Spreewälder Gurken - die Palette der regionalen Produkte ist vielfältig.

Die Brandenburghalle ist eine langjährige Erfolgsgeschichte. Viele kleine Firmen wären ohne die gemeinsame Landespräsentation nicht in der Lage, an der Grünen Woche teilzunehmen. Das Interesse der Messebesucher an Brandenburger Produkten ist weiterhin sehr hoch. Das beweist der Zuspruch, den die Aussteller an allen Messetagen erfahren haben. Nach wie vor steht die Grüne Woche für die direkte Begegnung von Erzeugern und Verbrauchern. Auch auf der 75. Internationalen Grünen Woche zeigt sich, dass Werbung für regionale Produkte, die Einladung an die Besucher, selbst das Land zu entdecken, beim Bauern einzukaufen oder in Landgasthöfe einzukehren für die Brandenburger Aussteller lohnt.

Für die Vermarktung des ganzen Landes ist die Brandenburghalle von unschätzbarem Wert. Die umfassende Werbung für Land und Leute in Messehalle 21a stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Brandenburg. Produkte der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Direktvermarktung, des Obst- und Gartenbaus, des traditionellen Handwerks, Landurlaubs- und Wellnessangebote, Rezepte Brandenburger Spitzenköche und vieles andere mehr aus den ländlichen Räumen stehen für die kulinarische Vielfalt, die das Land zu bieten hat.

Vier Brandenburger Unternehmen sind seit dem ersten gemeinsamen Messeauftritt des Landes 1991 ununterbrochen an der Grünen Woche beteiligt. Es sind die Firmen Gourmet Fleischerei und Feinkost-GmbH aus Herzberg, Werder Feinkost GmbH, die Frankfurter Brauhaus GmbH und die Jütro-Konservenfabrik GmbH & Co. KG aus Jüterbog. „Für uns waren von Anfang an das Gespräch und die Begegnung mit den Kunden in Berlin wichtig. Hier erfahren wir, was Verbraucher über unsere Produkte denken" so Angelika Meyer von Jütro.

Das Bio-Backhaus aus Falkensee ist inzwischen seit 11 Jahren auf der Grünen Woche in der Brandenburghalle vertreten. Für Patricia Weinzierl vom Unternehmen ist die Teilnahme an so einer großen Verbrauchermesse unabdingbarer Gradmesser für zukünftige Produktentwicklungen: „Auf Veranstaltungen wie der Grünen Woche erfahren wir sehr direkt von unseren Kunden wie unsere Produkte ankommen und welche Wünsche sie für die Zukunft an uns haben. Die Messe bestätigt uns, dass wir mit unseren Konzept auf dem richtigen Weg sind, Frische und Top- Qualität gehören zusammen."

Mit dem bisherigen Messeverlauf sind Brandenburgs Aussteller zufrieden. Fast alle bekunden ihre Absicht, im nächsten Jahr wiederkommen zu wollen.

Die 76. Internationale Grüne Woche findet vom 21. bis 30. Januar 2011 auf dem Berliner Messegelände statt.

Freitag, 15. Januar 2010

Zur Internationalen Grünen Woche startet die Kooperation zwischen pro agro e.V., der AOK Berlin-Brandenburg und der BIO COMPANY

Teltow/Ruhlsdorf: Mit dem Ziel, gemeinsam neue Gesundheitsangebote für Berlin und Brandenburg zu entwickeln, startet die Kooperation zwischen der AOK, der Biohandelskette BIO COMPANY aus Berlin und dem Verband pro agro e.V. aus Brandenburg.
Dabei sollen die Bürger in den Bereichen der gesunden Ernährung, der gesunden Bewegung und des Gesundheitstourismus aufgeklärt und informiert werden. Mit der neuen Initiative „Gesund in Berlin und Brandenburg“ sollen gemeinsam Projekte mit Vorbildcharakter und Angebote für die Menschen aus der Region ins Leben gerufen werden. Dabei werden die Länder als verantwortungsbewusste, innovative Gesundheitsregionen beworben. Zentrale Themen werden Prävention, Gesundheitsförderung und Ernährung sein, insbesondere für Familien mit Kindern.
Damit schließen sich drei starke Partner aus Berlin und Brandenburg zusammen, die sich in ihren Kompetenzbereichen idealerweise ergänzen. „Jeder der Beteiligten setzt unterschiedliche Schwerpunkte, um den Menschen in der Region Berlin-Brandenburg hochwertige und bedarfsgerechte Produkte anzubieten“, so der Geschäftsführer von pro agro, Dr. Gerd Lehmann. Mit diesen gebündelten Synergien werden nicht nur die Mitglieder des Verbands pro agro profitieren, sondern auch die 1,3 Mio. Versicherten und die 4.200 Mitarbeiter der AOK.
Auftakt für die Kooperation ist die diesjährige „Grüne Woche“.

Am 15. Januar 2010 werden Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Berlin-Brandenburg, Georg Kaiser, Geschäftsführer der Bio COMPANY und Manfred Memmert, Vorstandsvorsitzender des Verbandes pro agro, gemeinsam die Kooperationsvereinbarung unterschreiben.
Ansprechpartner:

Dr. Gerd Lehmann, Tel. 0172/3851089 und Dipl.-Soz. Stefanie Patron M.A. Tel. 0 33 28-33 767-33.

Zur Internationalen Grünen Woche startet die Kooperation zwischen pro agro e.V. und der GEHOGA Brandenburg

____________________________________________________________________________
Teltow/Ruhlsdorf. Mit der neuen Qualitätsoffensive „Brandenburger Gastlichkeit“ der GEHOGA Brandenburg startet die gemeinsame Kooperation zwischen pro agro - Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. - und der GEHOGA mbH.

Erstmalig wird die Brandenburger Gastlichkeit um die Kategorie „Landgasthof“ erweitert. Die Kriterien zur Bewertung wurden gemeinsam mit der GEHOGA, pro agro und den Brandenburger Landgasthöfen entwickelt. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Regionalität und Saisonalität der angebotenen Produkte in den Landgasthöfen überprüft und gewährleistet wird.

Die Brandenburger Gastlichkeit ist eine flächendeckende Qualitäts- und Marketinginitiative für das Tourismusland Brandenburg. Mit der Erweiterung wurde ein wichtiger Baustein für die Qualifizierung der Landgasthöfe getätigt. Dieses wichtige Instrument für die Vermarktung geprüfter Qualität in der Landgastronomie haben sich auch die Brandenburger Landgasthöfe zueigen gemacht.
Unter dem Dach von pro agro haben Landgasthöfe aus Brandenburg den Arbeitskreis „Brandenburger Landgasthöfe – genießen, wo es wächst“ gebildet. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben in ihrer Satzung hohe Qualitätsansprüche festgeschrieben und wollen diese in der täglichen Praxis umsetzen. Die Erfüllung dieser Qualitätsansprüche und zusätzlichen Leistungsangebote garantieren dem Gast ein besonderes Erlebnis in den Mitgliedsunternehmen „Brandenburger Landgasthöfe“.
Auftakt für die Kooperation ist die diesjährige „Grüne Woche“. Am 15. 01. 2010 werden der Geschäftsführer der GEHOGA, Olaf Lücke und der Geschäftsführer, Dr. Gerd Lehmann, gemeinsam die Kooperationsvereinbarung unterschreiben.
Damit schließen sich zwei starke Partner zusammen, die gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität leisten und somit den Tourismus im Land Brandenburg stärken.
Ansprechpartner:Dr. Gerd Lehmann, Tel. 0172/3851089 und Dipl.-Soz. Stefanie Patron M.A. Tel. 0 33 28-33 767-33.
_______________________________________________________________________________

Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.
Dorfstr. 10
14513 Teltow-Ruhlsdorf
Tel: 03328/ 33 767-0
Fax: 03328/ 33 767-69
E-Mail: kontakt@proagro.de
Internet: www.proagro.de

Mittwoch, 13. Januar 2010

Marke "Von Hier" auf der Grünen Woche

...vom 15. bis 24. Januar 2010 in Halle 20 am Länderstand Brandenburg

Die Produkte der Regionalmarke VON HIER werden auf der Internationalen Grünen Woche Berlin vom 15. bis 24. Januar 2010 in Halle 20 am Länderstand Brandenburg präsentiert. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Auszubildenden der Kaiser's Tengelmann GmbH in eigener Verantwortung die regionalen Produkte aus Brandenburg und Berlin vorstellen. Es wird für die Besucher VON HIER Saftcocktails, erfrischende Kirschbowle mit dem „VON HIER Kirschwein" sowie diverse Häppchen und belegte Brote geben.

Die VON HIER Produktpalette ist vielfältig:
Direktsäfte der Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld GmbH oder der naturtrübe Bio-Apfelsaft vom Gut Schmerwitz GmbH und Co. KG
Obstweine, wie Sauerkirsch oder Sanddornwein (Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld GmbH) oder Bio-Apfel und Bio-Pflaumenwein vom Biohof Grützdorf aus dem Fläming
Wurst im Glas in Bio-Qualität z.B. Bio-Schweinemettwurst und Bio-Leberwurst vom Gut Schmerwitz GmbH und Co. KG oder auch die etwas andere Wurst im Glas: Kaninchenleberwurst von der Fa. Ulrich Schmidt Kaninchen-Spezialitäten aus Beelitz
Auch Spezialitäten aus dem Spreewald sind dabei, wie verschiedene Senf- oder Meerrettich-Sorten der Brüder Koal aus Lübbenau (Spreewälder Senfmanufaktur, Meerrettichreiberei Karl Koal). Weitere Spezialitäten sind die Bio-Nudeln, welche frisch in der Nudelmanufaktur des Gutes Schmerwitz für die Regionalmarke VON HIER produziert werden oder auch die verschiedenen Sanddornprodukte der Christine Berger GmbH & Co KG aus Werder/Petzow (Bio Sanddorn Früchte Bärchen, Bio Sanddorn-Fruchtaufstrich, Sanddorn-Sirup, Holunderblüten Sirup u.a.)

VON HIER deckt einen Teil des Bedarfs an Grundnahrungsmitteln ab. Und das tolle ist: die Produkte kommen aus der Region. Denn der Verbraucher trägt dazu bei, dass vor allem kleinere Betriebe erhalten bleiben und Arbeitsplätze geschaffen werden.
www.vonhier.com

Brandenburger Landprodukte besser auf dem Berliner Markt platzieren

Potsdam, 13. Januar 2010
Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin erklärt der agrarpoltische
Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg Dr. Michael Luthardt

Die Internationale Grüne Woche wird in diesem Jahr wieder ein gutes Schaufenster für Betriebe der Landwirtschaft und der Ernährungswirtschaft Brandenburgs sein. Die Landwirtschaft in Brandenburg ist gut aufgestellt. Große Potenziale gibt es bei der
Verarbeitung der Produkte und deren Platzierung speziell auf dem Berliner Markt. Besonders bei veredelten, Halb- und Fertigprodukten besteht ein großes Absatzpotenzial. Ungebrochen ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der ökologischen Landwirtschaft und regionalen Produkten. Hier werden auf Berliner Märkten immer noch zu wenig Brandenburger Erzeugnisse angeboten. Gerade unter den Bedingungen des Klimawandels und der Verknappung von Energien sind kurze Transportwege wichtig.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Löhne der Milchbauern. Hier müssen faire Preise für gute Milch gezahlt werden. Ein Mengensteuerungssystem muss dafür sorgen, dass nicht mehr Milch produziert als nachgefragt wird. Eine gute Möglichkeit, um den Berliner Konsumenten Brandenburgische Qualitätsprodukte bekannt zu machen, ist der
Naturtourismus in den bekannten Naherholungsregionen Brandenburgs. Die Verbindung von naturnahen Landschaften mit entsprechend landwirtschaftlichen Produkten, die dort hergestellte werden, regt das Kaufverhalten an, wie an der kurz vor der
Fertigstellung stehenden Schaumolkerei in Biesenthal zu sehen ist. Die Fraktion DIE LINKE wird sich für eine Initiative zur Verbesserung der Vermarktung von Landprodukten aus Brandenburg in Berlin einsetzen. Dies ist Bestandteil der
Agrarwirtschaftsinitiative

Sonntag, 10. Januar 2010

Tag der Regionen 3.10.2010

Jahresmotto: Wer weiter denkt - kauft näher ein
Anmelden können Sie Ihre Veranstaltungen innerhalb eines zweiwöchigen Aktionszeitraumes vom 24. September bis 10. Oktober 2010.
Tag der Regionen – Machen Sie mit! – Kurzinfo
Der bundesweite Aktionstag Tag der Regionen macht Werbung für die Stärke der Regionen. Jedes Jahr am Erntedanksonntag und einem Aktionszeitraum von jeweils einer Woche davor und danach präsentiert er eindrucksvoll die Chancen regionaler Wirtschaftskreisläufe. Veranstalter des Aktionstages sind die Akteure in den Regionen, koordiniert und öffentlichkeitswirksam nach außen getragen wird der Tag der Regionen von den beiden Bundeskoordinationsstellen sowie den Länderbüros.
Stärkung der Regionen Regionales Wirtschaften und die Bewahrung einer regionalen Identität sind wesentliche Säulen für den Bestand einer intakten auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gesellschaft. Im lokalen und regionalen Handeln liegen die Schlüssel zur Lösung vieler Probleme. Die Stärkung der Regionen, die Sicherung regionaler Wertschöpfungsketten und die Förderung von Werten wie der gesellschaftlichen Verantwortung vor Ort sichern Lebensqualität auch in strukturell benachteiligten Räumen. Das betrifft den ländlichen Raum in der Fläche sowie auch seine Städte.
Machen Sie mit! Nutzen Sie den Aktionstag, um auf Ihre regionalen Produkte bzw. ihre Initiative aufmerksam zu machen. Eine gemeinsame regionale Planung aller, die sich mit der Idee identifizieren ist sehr sinnvoll. Sie können sich hierbei an der Vielfalt im Aktionsbündnis orientieren. Die Themenbereiche für ihre Aktion sind vielseitig: Präsentation der Vorteile regionaler landwirtschaftlicher Produkte vor allem im Hinblick auf die Klimabilanz. Regionale Produkte sind Kurzstreckenprodukte, die auf kurzen Wegen frisch zum Verbraucher kommen. Begegnung mit Erneuerbaren Energien: Erneuerbare Energien sind regionale Energien. Die Dezentralisierung der Energieversorgung bietet Chancen – und nicht zuletzt Arbeitsplätze – in der Region.
Bewerbung des regionalen Handwerks, denn Handwerk ist vor Ort, dient den Menschen und ihren Bedürfnissen, schafft sozialen Zusammenhalt, trägt zur Sicherung des natürlichen Erbes bei und bewahrt kulturelles Erbe und Identität. Werbung für die Erhaltung bzw. die Wiederbelebung kurzer Wege in unseren Lebensbereichen (Erholung, Freizeit, Einkauf, Wohnen, Schule und Arbeitsplatz). Kurze Wege sind ein Stück Lebensqualität. Kurze Wege sind oft Bleibekriterium in vielen ländlichen Regionen.
Wenden Sie sich bei Fragen an die bundesweiten Koordinatorinnen, Gisela Endt und Brigitte Hilcher oder an die landesweiten Ansprechpersonen.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Grüne Woche

Zehn Tage Genuss: Vorschau auf Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin Traditionell startet das Messejahr 2010 in der Region mit der Internationalen Grünen Woche. Die Verbrauchermesse öffnet im kommenden Jahr vom 15. bis 24. Januar ihre Tore. Brandenburgs Aussteller stellen alljährlich die größte Länderfraktion – in der Brandenburghalle, am Länderstand Brandenburg in der Gemeinschaftsschau der deutschen Länder in Halle 20, in der Gemeinschaftsschau der Halle 21b LebensTraumDorf mit dem Landkreis Spree-Neiße, in der Erlebnishalle Multitalent Holz 4.2, in der Tierhalle 25 und in weiteren Hallen des Ausstellungsgeländes. Landwirtschaftsministerin Jutta Lieske: „Für Brandenburg ist die Internationale Grüne Woche unter allen Messen von besonderer Bedeutung. Längst ist die Grüne Woche auch keine reine Agrarschau mehr. Die Messe Berlin konnte den Fokus auch auf neue Themen wie nachwachsende Rohstoffe, Landurlaub, Gesundheit, Heimtiere und Natur verschieben.“ Die Vielfalt an Brandenburger Spezialitäten, Köstlichkeiten aus der märkischen Küche, handwerklichen Produkten, landtouristischen Ausflugszielen, Tipps für Kultur und Freizeit, Novitäten und an Informationen rund um die Branche bietet Anregung für ein ganzes Jahr. Das Angebot auf der Bühne und im Kochstudio der Brandenburg-Halle steht ganz im Zeichen der Regionen. Tourismusverbände präsentieren täglich gemeinsam mit Antenne Brandenburg und den Brandenburger Ausstellern ein interessantes Bühnenprogramm. Im Kochstudio kochen die Köche der Brandenburger Landgasthöfe, der Märkischen Fischstraße und des Brandenburger Hotel- und Gaststättenverbands regionale Gerichte.
Über die Vielfalt des Brandenburger Angebots informieren auf der ersten Regierungspressekonferenz des Jahres 2010 Agrarministerin Jutta Lieske, der Landrat des Landkreises Spree-Neiße Dieter Friese, Brandenburgs Bauernpräsident Udo Folgart sowie der Geschäftsführer des Verbands pro agro Gerd Lehmann.

Termin: Mittwoch, 6. Januar 2010 Zeit: 9.30 Uhr
Ort: Staatskanzlei Brandenburg,
Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Presseraum 150
siehe auch : www.brandenburghalle.com

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Einladung Zukunftsforum Ländliche Entwicklung

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft undVerbraucherschutz veranstaltet am Mittwoch, den 20. und Donnerstag, den 21. Januar 2010, im ICC Berlin im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung.
Aufgrund der großen Resonanz in diesem Jahr soll dem Thema "LändlicheEntwicklung" auf der IGW 2010 erneut eine Diskussionsplattform gegebenwerden. Die Veranstaltung gliedert sich wie 2009 in eineHauptveranstaltung des BMELV und Begleitveranstaltungen mit Vorträgenund Diskussionen zu einem breiten Themenspektrum. DieBegleitveranstaltungen werden von einigen Bundesländern, Verbänden undInstitutionen in eigener inhaltlicher Verantwortung gestaltet. Eine kompakte Übersicht bietet Ihnen der Raum- und Zeitplan ( 16 KB) .
Hier können Sie sich online anmelden. Anmeldeschluss ist der 7. Januar 2010. Am 20. Januar 2010 findet in der Halle 21 b ein Stehempfang statt.
Anfahrtskizze, das ganze Programm und die Einladung finden Sie hier: Einladung und Programm ( 1.3 MB) .

Donnerstag, 23. April 2009

Regional Regal in Neuruppin eröffnet

„Regional Regal“: ab Donnerstag 23. April 2009 in Neuruppin Neuruppin - Brandenburger Spezialitäten schmecken gut, haben viele Käufer und einen guten Ruf. Auf der Grünen Woche, der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung Brala und zur Brandenburger Landpartie sind sie in aller Munde. In vielen kleinen Hof- oder Bio-Läden der Prignitz und des Ruppiner Landes sowie auf Märkten in Potsdam und Berlin sind regionale Köstlichkeiten zu haben. Davon zeugt auch der „Einkaufsführer für regionale Spezialitäten zwischen Elbe und Havel“. In Kürze gibt es ein neues Angebot. Ab dem 23. April wird es in Neuruppin erstmals ein „Regional-Regal“ mit Spezialitäten und Köstlichkeiten aus der Region unter einem Dach geben. Wildsalami vom
Hirschmarkhof Lindow, Topinambur-Aronia-Saft aus Zempow, Nudeln aus Kuhhorst,
Käse vom Sophienhof, Kyritzer Säfte, Honigprodukte aus Roddahn, Lamm-Fleisch vom Heidschnuckenhof Storbeck und Brunner Spirituosen und vieles mehr. Das gemeinsame Projekt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, der TGZ OPR GmbH als Wirtschaftsförderung, von pro agro und der Gemeinschaft von 40 regionalen Kleinerzeugern und Produzenten hat nach acht Monaten intensiver Arbeit zu dem Ergebnis „Regional Regal“ geführt. In Neuruppin im EDEKA Markt in der Neustädter-Straße können Kunden ein umfangreiches Angebot von Produkten aus
dem Ruppiner Land, der Prignitz, dem Havelland, Oberhavel und der Uckermark im Supermarkt auswählen, kosten und kaufen. Qualität aus der Region für die Kunden in der Region steht als Anspruch. Dies drückt auch das Logo des Projektes aus: „Regional – 1. Wahl“.
Das „Regional Regal“ ist ein Ergebnis eines längeren Diskussionsprozesses der Wirtschaftsförderung mit zahlreichen Anbietern. Ausgangspunkt dieses Projektes war
der „Einkaufsführer für Hofläden, Direktvermarkter und Spezialitätenanbieter zwischen Elbe und Havel“. Das Bekenntnis aller zur gemeinsamen Vermarktung von Erzeugnissen kleinerer und größerer Produzenten unter einem Dach ist ein Erfolg für den Landkreis und für die gesamte Region. Diese neue Kundenorientierung über die Idee „Regional Regal“ soll besonders
Kleinerzeugern neue Absatzchancen eröffnen und die Kunden mehr auf regionale Qualität orientieren. Für Touristinformationen, Firmen und Vereine werden im „Regional Regal“ des Neuruppiner EDEKA Marktes Präsente mit regionalen Spezialitäten und Erzeugnissen individuell zusammengestellt und auf Wunsch angeliefert. Neuruppin, April 2009 Jürgen Paul Geschäftsführer TGZ OPR GmbH Tel. 03391-446 446

Freitag, 3. April 2009

Brandenburg Produkte auf der Slow-Food

Auf einem durch pro agro initiierten und organisierten Gemeinschaftsstand präsentieren vom 2. – 5. April fünf mittelständische Brandenburger Unternehmen sich und ihre Produkte auf der Slow Food in Stuttgart

Genuss mit Verstand ist kurz umrissen das Motto der Slow-Food-Bewegung.
Alle Aussteller durchliefen einen anspruchsvollen Prüfungsprozess, an dessen Ende das zur Teilnahme berechtigende Slow-Food-Zertifikat stand. Nicht jeder Bewerber wurde von der Jury zur Messe auch zugelassen; um so erfreulicher ist es, dass alle 5 Bewerber aus Brandenburg ihr Zertifikat erhalten haben. Ein Beleg dafür, dass der Fokus vieler mittelständischer Erzeuger und Verarbeiter in Brandenburg auf Regionalität bei hoher Qualität ein geeigneter Ansatz ist, auch als kleinerer Anbieter auf dem globalisierten Markt zu bestehen. Die Brandenburger Aussteller sind: „Connys Hof“ aus Plattenburg in der Prignitz, „Schneckenzucht Reiner Glass“ aus Gransee im Ruppiner Land, „Christine Berger GmbH“ aus Petzow und „Die Öhlmühle in Werder“ aus Weder im Havelland und die „Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld“ aus Hohenseefeld im Fläming. Unterstützt wird der Gemeinschaftsstand durch das Land Brandenburg.

Lebensmittelhandwerkliche Qualität und Rückverfolgbarkeit sind der Maßstab der Freunde des guten Geschmacks mit dem bewertet wird, was auf den Tisch und in den Magen kommt. Seit drei Jahren gibt es dazu auch eine Leitmesse in Stuttgart. Die Slow-Food-Messe im Jahre 2009 steht unter dem Motto „Wissen, was man isst“. 380 Aussteller aus ganz Europa präsentieren vom 2.-5. April ihre ganz besonderen Spezialitäten.
.
Pro agro wirkt seit Jahren mit einer Vielzahl von Aktivitäten und Programmen auf eine Stärkung des Regionalbewußtseins bei Produzenten und Verbraucher hin.
Dr. Gerd Lehmann. Geschäftsführer des Verbandes pro agro dazu:
„Es freut mich, dass unsere Betonung des Zusammenspiels von Produkt und Herkunft bzw. Spezialität und Region mehr und mehr durch den Verbraucher honoriert wird, auch trotz der momentanen wirtschaftlichen Situation. Der Verbraucher schätzt wieder den guten Geschmack der vor der Haustür produzierten Produkte.“

Für weitere Informationen:


Kontakte:

Connys Hof
Frau Cornelia Schmidt 0152 – 27573705

Schneckenzucht Reiner Glass
Herr Reiner Glass 0171 – 5357626

Christine Berger GmbH
Frau Christine Berger 0 33 27 - 46 91 – 0

Die Öhlmühle in Werder
Sebastian Wedow 0172 – 3949144

Süßmost- und Winkelterei Hohenseefeld
Frau Jana Memmert 0176 – 21172262

Hompage der Messe:
http://www.slowfood-messe.de/
_______________________________________________________________________________

Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.Dorfstr. 1014513 Teltow-RuhlsdorfTel: 03328/ 33 767-0Fax: 03328/ 33 767-69E-Mail: kontakt@proagro.deInternet: http://www.proagro.de/

Montag, 30. März 2009

Pro Agro auf Oranienburger LAGA

In diesem Jahr lädt die 4. brandenburgische Landesgartenschau zum Thema „Traumlandschaften einer Kurfürstin“ in den neu gestalteten Schlosspark, die Grachten- und Polderlandschaft mit den üppigen Gartenzimmern und den erweiterten Hafen Gäste aus nah und fern ein.
Am Eröffnungswochenende (25. – 26. April 2009), wird pro agro einen Erlebnismarkt auf dem Oranienburger Schlossplatz rund um das Denkmal der Kurfürstin Louise Henriette gestalten. Unter dem Motto „Frühling für Augen und Gaumen“ präsentieren von 10.00 bis 18.00 Uhr gärtnerische Betriebe eine bunte Vielfalt aus Blumen, Stauden, Kräutern und erstes Gemüse aus den Regionen Brandenburgs. Zum Auftakt der Reisesaison bieten Bauernhöfe, Pensionen und Tourismusverbände vielfältige Tipps und Angebote für Tages- und Wochenendausflüge in die schönsten Regionen Brandenburgs. Handgearbeiteter Schmuck, Gestecke und traditionelle Mode geben einen Einblick in die Facetten des ländlichen Handwerks und Brauchtums.– Direktvermarkter für Obst und Gemüse, Bäcker, Metzger, Fischer und Imker verwöhnen den Gaumen mit regionalen Produkten, die auch das Herz von Louise Henriette von Oranien hätten höher schlagen lassen. Auch Kulinarisches aus Topf und Pfanne wird dabei sein. Ein kleines Kultur- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt rundet unseren Erlebnismarkt ab.

4. Oktober 2009 ist Tag der Regionen


Hunderte Aktionen am bundesweiten "Tag der Regionen" - ein solcher Tag wirkt wie ein Brennglas, er konzentriert den Blick auf ein Thema: Die Besonderheit und Individualität einer jeder Region.
In einer Vielzahl von Veranstaltungen wird jedes Jahr am Erntedanksonntag der Tag der Regionen gefeiert. Zahlreiche Initiativen und Betrieben vor Ort geben Einblicke in die regionalen, nachhaltigen Wirtschaftsweisen und zeigen, was vor Ort in Sachen regionaler Produkte passiert.
Veranstalter des Tages der Regionen sind die Akteure in den Regionen, koordiniert und öffentlichkeitswirksam nach außen getragen wird der Tag der Regionen von zwei Koordinationsstellen, die ein bundesweites Aktionsbündnis vertreten. Das Aktionsbündnis will eine starke Lobby für Regionalinitiativen und für regional wirtschaftende Landwirtschafts-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe bilden und zugleich zur überregionalen Vernetzung beitragen.
Die Regionalwirtschaft muss wachsen, um nicht der Globaliserung zu weichen. Der "Tag der Regionen" und die regionalen Initiativen aus Wirtschaft und Kultur vor Ort müssen wachsen, wenn auf lange Sicht die Regionalwirtschaft vieler einzelner Betriebe neben dem Wirtschaftshandeln multinationaler Konzerne bestehen soll. Nahezu 80% aller Ausbildungsverträge werden in Klein- und Mittelständischen Betrieben geschlossen. Ein gewichtiger Grund diese durch entsprechende Kaufentscheidungen zu unterstützen!

Dieses Jahr, so plant die Gruppe Mark und Metropole, sollen Berlin und Brandenburg gemeinsam daran teilnehmen.

Presse Mark und Metropole

Nach über einem Jahr Vorbereitung geht die Allianz Mark & Metropole am kommenden Montag (9. März) an den Start. Als Gründungsväter haben der Berliner Wirtschaftsstaatssekretär Jens-Peter Heuer und Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze zugesagt. Beide Schirmherren werden auch die Gründungsurkunde unterzeichnen.
Schulze: „Ihren Ursprung hat diese Allianz in den Nachwendejahren. Gerade in den Jahren nach 1990 haben unsere Agrarprodukte das positive Image unseres Landes mit begründet Mit der Einführung der D-Mark verschwanden zunächst Waren aus den neuen Bundesländern aus den Regalen. Als erstes waren regionale Spezialitäten wieder im Angebot. Die Erinnerung an märkische Kartoffeln, Havelzander, Oderbruch-Enten, Spreewaldgurken oder Beelitzer Spargel blieb auch in den Jahren der Teilung in den westlichen Berliner Stadtbezirken lebendig. Äpfel aus dem Havelland stehen für eine ganze Region. Nicht nur zum jährlichen Baumblütenfest fahren die Berliner in den Werderaner Raum, um sich mit frischen Produkten einzudecken und gleichzeitig an der frischen Luft aufzutanken. Agrarprodukte made in Brandenburg wirken als Türöffner für die heimische Wirtschaft.“Regionale Produkte tragen für die Brandenburger selbst zur Identifikation mit der Heimat und ihren Traditionen bei. Exemplarisch ist dies im Spreewald zu besichtigen.Regionale Produkte erhöhen die Verbrauchersicherheit durch Herkunftstransparenz und kurze Transportwege. Sie heben sich aus der Sicht vieler Verbraucher von der Anonymität der Massenware ab. Eine Verbraucherbefragung vom November 2008 belegt den Trend zu regionalen Produkten. Zwei Drittel der Deutschen greifen beim Einkaufen bewusst nach regionalen Produkten. Sie wollen zu 76 Prozent Betriebe in der Nähe unterstützen. An zweiter Stelle der Verkaufsargumente, nämlich mit 68 Prozent, steht die Frische der Ware. Mehr als die Hälfte der Käufer heimischer Produkte kauft umweltbewusst, um lange Transportwege zu vermeiden. Dabei deckt nur die Hälfte der Verbraucher ihren Bedarf auch direkt beim Erzeuger. Da die wichtigsten Einkaufsstätten die großen Einzelhandelsketten sind, soll vor allem hier der Anteil regionaler Produkte erhöht werden.Das Netzwerk Allianz Mark & Metropole unterstützt Wirtschaftskreisläufe und Wertschöpfungsketten als Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung. Ziele sind, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, Transportwege zu verkürzen, tiergerechte Haltung und gentechnikfreie Landwirtschaft zu fördern. Für eine starke Zusammenarbeit von Brandenburg und Berlin ist eine umweltgerechte und sozial verträgliche Vernetzung regionaler Kreisläufe unabdingbar. Die bisherigen Partner und Gründungsmitglieder der Allianz sind Berlin 21 e.V., Brandenburg 21 e.V., pro agro e.V., die LEADER-Aktionsgruppe Märkische Seen e.V. und die Regionale Partnerschaft Barnim Uckermark aktiv e.V.

Mark und Metropole

Am Montag, den 09. März 2009 fand
die feierliche Gründung unserer gesellschaftlichen Allianz statt.

Aktuell hat die Allienz acht Mitglieder.
In einer Deklaration sind Ziele und Aufgaben der Allianz Mark & Metropole umfassend dargestellt. Programm und Arbeitsweise der Allianz haben wir in einem ersten Arbeitspapier zusammengefasst.

Unter folgendem Link finden Sie unseren Flyer mit kurzer Selbstdarstellung.
Das nächste Treffen der Allianz Mark & Metropole findet am 31. März 2009, 17 Uhr im Haus der Natur in Potsdam e.V., Lindenstraße 34, 14467 Potsdam statt. Informationen zum Treffen erhalten Sie direkt per

E-Mail oder telefonisch (030) 42 08 23 63 über die Geschäftsstelle von Berlin 21 e.V.

Reder von Staatssekretär Heuer bei Mark & Metropole

SenWiTechFrau 04. März 2009
Frau Schnurstein - III C 25 - Tel.: 7448


Grußwort StS H
anlässlich der Gründungsveranstaltung „Mark & Metropole“- Allianz für regionale Kreisläufe in Berlin und Brandenburg am 09. März 2009 um 17:00 Uhr
im Berliner Rathaus (Louise-Schröder-Saal)
(10 Minuten Redezeit)


Sehr geehrter Herr Kollege StS Schulze,
sehr geehrte Damen und Herren,

für politisch Verantwortliche im Land Berlin sind Veranstaltungen, die einen „Startschuss“ für eine nachhaltige Strategie geben, Anlass zu besonderer Freude. Es ist deshalb eine besondere Ehre, auf Ihrer Gründungsveranstaltung der Allianz für regionale Kreisläufe in Berlin und Brandenburg „Mark & Metropole“ als Schirmherr für das Land Berlin zu sprechen.
In der aktuellen, von der Finanzkrise bestimmten weltwirtschaftspolitischen Situation, brauchen wir in die Zukunft gerichtete Strategien. „Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.“ Dieser indischen Weisheit folgt die Allianz Mark & Metropole. Den Reichtum der regionalen Wirtschaft für die Region zu nutzen, hochwertige Agrarprodukte der ländlichen Umgebung auf kurzen Wegen in eine Millionenmetropole zu bringen, regionale Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, ist bereits Problemlösung mit nachhaltiger Wirkung. Wir alle müssen noch genauer hinsehen: Auch wenn die Energiepreise wieder ein vernünftiges Maß erreicht haben, dürfen wir dieses brisante Thema nicht aus dem Auge verlieren. Dabei geht es nicht allein darum, ob wir uns hohe Kosten für lange Transportwege leisten können. Es geht um die politische Frage, ob wir es noch wollen. Und ist es ratsam, ausschließlich auf kostengünstige Produkte aus entfernten Regionen zu setzen? Wie hoch ist der Preis dafür aus globaler Sicht, wenn aufstrebende Ökonomien z.B. in Asien überwiegend für den europäischen Markt produzieren?
Sie wissen sicher, dass das Berliner Abgeordnetenhaus schon im Juni 2006 mit der Lokalen Agenda Berlin 21 ein Handlungsprogramm für eine nachhaltige Stadtentwicklung verabschiedet hat.
„Eine nachhaltige Entwicklung strebt neben der gerechten Verteilung der Ressourcen für heutige und künftige Generationen weltweit hohe ökologische, ökonomische und sozial-kulturelle Standards in den Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit an.“
In der Berlin-Agenda sind sieben zentrale Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen festgeschrieben, darunter neben bürgerschaftlichem Engagement, Energie- und Klimaschutz ausdrücklich auch „Berlin in der märkischen Landschaft“.
Erklärtes Ziel der Agenda 21 ist es, dass „bis spätestens im Jahr 2020 ein Drittel aller in Berlin konsumierten Lebensmittel regional produziert und verarbeitet sein muss.“
Ein solch anspruchsvoller Fahrplan für die Zukunft kann nur erfolgreich sein, wenn er von verantwortungsbewussten Akteuren mit Leben erfüllt wird.
Mit der im Oktober 2007 in Berlin eingeführten Regionalmarke „VON HIER“ wurde ein wesentlicher Grundstein für die Umsetzung eines Teilbereiches der Agenda 21 gesetzt. „VON HIER“ wird in 140 Supermärkten der Kaiser’s Tengelmann AG, MEMA, einigen Ulrich-Supermärkten sowie Regionalläden angeboten. An dieser Marke sind ca. 25 Betriebe aus Berlin und Brandenburg mit über 60 Produkten beteiligt. Der Umsatz nach Einkaufspreis betrug im Jahr 2008 etwa 1,0 Mio. €! Nur anderthalb Jahre nach Einführung sind solche Ergebnisse beachtlich. Sie spiegeln den allgemein positiven Trend der Branche. Nach Einschätzung des Bundes-Branchenverbandes für Naturkost-Naturwaren zeigt sich die Naturkostbranche in der gegenwärtigen Finanzkrise stabil und wird im Jahr 2009 weiter – wenn auch verhaltener - wachsen.
Meine Damen und Herren,
wie das Beispiel der Marke „VON HIER“ beweist, zeigen regionale Wirtschaftskreisläufe neben ökonomischen Vorteilen auch positive Effekte für das soziale Zusammenleben. Die Identifikation der regionalen Produzenten mit ihren Produkten spiegelt sich auch in deren Qualität. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten die Gelegenheit, bewusst zu entscheiden, regionale Produzenten zu unterstützen. Vor allem auch bei Produkten aus ökologischem Anbau ermöglicht Einkaufen Werteentscheidungen! Gerade weil wir in globalen Verflechtungen leben, ist es wichtig, auch überschaubare regionale Wirtschaftskooperationen zu etablieren. Das gilt insbesondere für schwierige Zeiten, wie wir sie aktuell haben. Der Berliner Senat hat bereits Maßnahmen beschlossen, um die wirtschaftliche Schwächephase abzufedern, negative Folgen für die Berliner Unternehmen und die Bevölkerung in Grenzen zu halten. Zum Glück hat Berlin ein stabiles Wirtschaftsfundament. Im vergangenen Jahr sind 36.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Der Berlin-Tourismus, von dem der Handel stark profitiert, wächst weiterhin. Von 1993 bis 2008 stieg die Zahl der Übernachtungen von 7,3 auf 17,3 Mio. Damit ist das in der Berliner Tourismuskonzeption für 2010 mit 15 Mio. Übernachtungen anvisierte Ziel bereits überschritten. Die Zahl der Gäste im 3. Quartal 2008 hat das Niveau des Vorjahres um 5,4 % übertroffen. Auch die Beschäftigung bei Unternehmensdienstleistungen hat sich weiterhin erhöht. Der Berliner Einzelhandel konnte mit einem leichtem Umsatzplus um 0,6 % (Nominal) im Dezember 2008 und im Gesamtjahr 2008 zufrieden zurückblicken. Bei der Beschäftigtenzahl im Berliner Einzelhandel ist sowohl im Dezember, als auch im Gesamtjahr 2008 ein leichter Anstieg von 0,2 % zu verzeichnen.
(2008: + 7,4 % mit einem Umsatz von 1,85 Mrd. €; 2007: + 15 % mit einem Umsatz von 5,3 Mrd. €)
Für den Handel können wir auch für 2009 mit positiven Entwicklungen rechnen. Biolebensmittel aus der Region stehen bei den Berlinerinnen und Berlinern sehr hoch im Kurs. Kunden von Bio-Supermärkten bevorzugen qualitativ hochwertige Lebensmittel - selbst wenn diese etwas teurer sind. Rund 70 % der Einwohnerinnen und Einwohner Berlins kaufen gelegentlich bis häufig Bio-Produkte. Dabei ist die regionale Herkunft der Bioprodukte nach Angabe der Supermarktkundinnen- und kunden für 46% sehr wichtig. Mit ca. 30 Bio-Supermärkten gilt Berlin derzeit deutschlandweit als Nummer eins im Bio- Einzelhandel.
Aber auch die Discounter in Berlin listen im zunehmenden Maße regionale Produkte.
Wie Sie wissen setzt Berlin entscheidende Weichen für den nationalen und internationalen Handel der Ernährungswirtschaft und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus mit der jährlich stattfindenden Internationalen Grünen Woche (IGW). „Die Bio-Branche hat auf der IGW entscheidende Trends gesetzt und gezeigt, wie Genuss, gesunde Ernährung, Umwelt-, Tier- und Klimaschutz miteinander in Einklang gebracht werden können“ so lautet das Fazit von Dr. Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bundes für ökologische Lebensmittelwirtschaft (ÖLW) zum Trendthema „Regionalität und Saisonalität“:
Ich bin sehr zuversichtlich, dass jetzt mit der Planung für weitere Produkten und Absatzmärkte, aber auch einer Ausweitung der Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Beschäftigung, den Intentionen der Agenda 21 in hohem Maß entsprochen wird.
Ihre Idee, vorhandene mentale Ressourcen verschiedener sehr aktiver Akteure zu bündeln und eine Allianz zur Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens in Berlin und Brandenburg unter dem gelungenen Titel „Mark & Metropole“ zu initiieren, ist logisch und konsequent.

Die Umsetzung der Ziele dieser Allianz ist eine gemeinsame Aufgabe, die verschiedene Akteure trifft und auch gemeinsam gelöst werden muss. Politik, Verwaltung, Verbände, Vereine, Wirtschaft, ja, jede einzelne Bürgerin, jeder Bürger sind hier gefordert.
Welche Effekte können wir erwarten? Einige will ich nennen:
[die Wirtschaftskraft der Länder und Brandenburg wird gestärkt,
[zusätzliche Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze entstehen,
[Kaufkraft wird gebunden, und
[wirtschaftlich tragfähige Verflechtungen können in der Hauptstadtregion entstehen.
Es werden Steuereinnahmen generiert. „Regional“ einzukaufen, bietet umfangreiche Möglichkeiten, zum Wohl von Mensch und Natur zu handeln. Nutznießende sind am Ende der Wertschöpfungskette zufriedene Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Stärkung der regionalen Identität nach innen und eine gemeinsame Präsentation nach außen, bedeutet nachhaltige Entwicklung der Natur-, Wirtschafts-, und Lebensräume im Interesse der gemeinsamen Region.
Ich möchte Sie alle herzlich bitten, diesen Prozess im Interesse der Länder Berlin und Brandenburg auch weiterhin mit zu gestalten.
Ich sehe in dieser Kooperation ein positives Votum der Gründungsmitglieder für die „Zukunft der Mark und der Metropole“, ein deutliches Zeichen der Ermutigung zum Handel(n).
Dafür herzlichen Dank an die Gründungsmitglieder.

Meine Damen und Herren,
Berlin war und bleibt Umschlagplatz für Erfahrung, Ideen und Innovationen. In diesem Sinne meine besten Wünsche für Glück und Erfolg dieser ZukunftsAllianz.